Eindrücke vom Tag der offenen Tür

Zuvor hatten bereits ab 14 Uhr viele Interessierte die Halle begutachtet, Sanitäranlagen, Umkleiden, Geräteräume und den Tribünenbereich in Augenschein genommen oder auch unter den Bodenbelag geschaut, der den Parkett-Boden schützte.

Unter den begeisterten Besuchern war auch der aus Berlin-Kreuzberg angereiste Künstler Egidius Knops. Mit Interesse hatte er beobachtet, wie sein Kunstwerk „Boogie-Woogie“ im Eingangsbereich vor der Halle und als optische Brücke zu Stadt und Maare-Mosel-Radweg bei Tageslicht und Abendbeleuchtung fleißig begutachtet und fotografiert wurde. Im Gespräch mit der Rundschau verriet er, dass ihm Wittlich auch durch Georg Meistermann vertraut ist. Mit ihm hatte Knops seinen 40. Geburtstag in Nürnberg gefeiert. Dort hatte er Meistermann im Germanischen Nationalmuseum getroffen und im Rahmen der eigenen Geburtstagsfeier näher kennengelernt. Auch die Kuratorin der Meistermann-Dauerausstellung im Alten Rathaus war Knops ein Begriff. Er ist sich sicher, dass sein „Boogie-Woogie“ robust genug ist und lange das EVENTUM verschönern wird. Seine Kunstwerke stünden auch in Kreuzberg im öffentlichen Bereich und hätten auch dort noch nie Schaden genommen. Das Verhältnis zu einem beim Wettbewerb „Kunst am Bau“ unterlegenen Berliner Mitbewerber war so gut, dass Knops dessen Modelle im Zug von Wittlich nach Berlin zurück nahm…

Gelungen fand Dieter Rumpenhorst (Architektengruppe Naujack/Rumpenhorst) die aus dem Boden gewachsene Halle, das überzeugende Konzept und den dafür gefundenen Namen. Er verbinde Event und Ereignis und weise in die Zukunft. Seine Botschaft: „Wenn alle wollen, ist vieles möglich“. Dafür sei das EVENTUM ein gutes Beispiel. /hg

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